Kommunales Gebäude- und Energiemanagement
Verbräuche verstehen. Gebäude priorisieren. Kosten senken.
Kommunale Gebäude verursachen einen erheblichen Teil des kommunalen Energieverbrauchs und langfristige Betriebs- und Sanierungskosten. Ein systematisches Gebäude- und Energiemanagement verbindet Bestands-, Verbrauchs- und Anlagendaten zu einer verlässlichen Entscheidungsgrundlage.
Auf einen Blick
- Ziel: Energieverbrauch und Gebäudezustände transparent steuern
- Handlungsdruck: Hoch
- Ergebnis: Gebäudeübersicht mit Einsparpotenzialen und priorisierten Maßnahmen
- Beteiligte: Gebäudewirtschaft, Hochbau, Kämmerei, Facility Management, Energieversorgung und weitere lokale Akteure
Drei Wege zur Umsetzung
1. Einstieg: Verbräuche und Gebäude überblicken
Liegenschaften und vorhandene Verbrauchsdaten werden in einer gemeinsamen Übersicht zusammengeführt.
Mögliche Ergebnisse: Verbrauchsübersicht, auffällige Gebäude und erste Einsparpotenziale.
2. Standard: Sanierung und Energieeinsatz priorisieren
Gebäudezustand, Verbrauch, Anlagen und Dachflächen werden systematisch ausgewertet.
Mögliche Ergebnisse: Sanierungsprioritäten, PV-Potenziale und gebäudebezogene Maßnahmenpläne.
3. Integriert: Gebäude laufend bewirtschaften
Gebäude-, Anlagen- und Energiedaten werden mit Wartung und Betriebsführung verbunden.
Mögliche Ergebnisse: kontinuierliches Energiemonitoring, optimierte Wartungszyklen und integriertes Facility Management.
In fünf Schritten zur Umsetzung
- Ziele, Gebäudeportfolio und Verantwortlichkeiten klären
- Liegenschaften, Verbräuche und vorhandene Systeme erfassen
- Benötigte Datenarten bestimmen
- Einspar-, Sanierungs- und Energiepotenziale bewerten
- Maßnahmen priorisieren und Verbrauch dauerhaft überwachen
Welche Voraussetzungen sind wichtig?
Benötigt werden insbesondere:
- kommunale Liegenschaften und Gebäudestammdaten
- Energie- und Wasserverbräuche
- Gebäudezustand und Sanierungshistorie
- Heizungs-, Anlagen- und Wartungsinformationen
- Dachflächen und Solarpotenziale
- Kosten-, Vertrags- und Betriebsinformationen
Die konkreten Datensätze, Dienste, Datenhalter und Zugangswege finden Sie im Datenkatalog.
