Grünflächen- und Baumkataster
Bestände kennen. Risiken erkennen. Pflege gezielt steuern.
Bäume und Grünflächen leisten einen wichtigen Beitrag zu Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Klimaanpassung. Ein digitales Kataster verbindet Bestands-, Zustands- und Pflegedaten und unterstützt die Kommune bei Kontrollen, Bewässerung und langfristiger Entwicklung.
Auf einen Blick
- Ziel: Bäume und Grünflächen sicher, effizient und klimaangepasst bewirtschaften
- Handlungsdruck: Hoch
- Ergebnis: Aktuelles Kataster mit Kontroll-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen
- Beteiligte: Grünflächenmanagement, Umwelt, Bauhof, Tiefbau, Stadtplanung und weitere lokale Akteure
Drei Wege zur Umsetzung
1. Einstieg: Bestände erfassen
Standorte, Arten, Zustände und grundlegende Pflegeinformationen werden strukturiert aufgenommen.
Mögliche Ergebnisse: Digitale Bestandsübersicht und transparente Zuständigkeiten.
2. Standard: Kontrolle und Pflege steuern
Zustände, Kontrollintervalle und Maßnahmen werden in einem fortschreibbaren Kataster verbunden.
Mögliche Ergebnisse: Verkehrssicherungskataster, Pflegeprioritäten und dokumentierte Kontrollen.
3. Integriert: Vitalität und Bewässerung optimieren
Fernerkundung, Kroneninformationen und bei Bedarf Bodenfeuchtesensorik ergänzen das Kataster.
Mögliche Ergebnisse: Trockenstressanalysen, bedarfsgerechte Bewässerung und klimaangepasste Entwicklung.
In fünf Schritten zur Umsetzung
- Ziele, Zuständigkeiten und Kontrollpflichten klären
- Vorhandene Bestände und Pflegedokumentationen erfassen
- Benötigte Datenarten bestimmen
- Risiken, Vitalität und Pflegebedarf bewerten
- Kontroll-, Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen priorisieren
Welche Voraussetzungen sind wichtig?
Benötigt werden insbesondere:
- Baum- und Grünflächenbestände
- Standorte, Arten, Alter und Zustand
- Kontrollen und Pflegemaßnahmen
- Baumhöhe und Kronenausdehnung
- Vegetations- und Vitalitätsinformationen
- Bodenfeuchte, Hitze- und Trockenstress
Die konkreten Datensätze, Dienste, Datenhalter und Zugangswege finden Sie im Datenkatalog.
