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Hitze- und Mikroklimaanalyse

Belastete Räume erkennen. Kühlung sichern. Gesundheit schützen.

Hitze wirkt innerhalb einer Kommune sehr unterschiedlich. Gebäude, Versiegelung, Vegetation und Frischluftversorgung bestimmen, welche Quartiere besonders belastet sind. Eine Hitze- und Mikroklimaanalyse schafft die Grundlage für gezielte Anpassungsmaßnahmen.

Auf einen Blick

  • Ziel: Hitze-Hotspots und wirksame Entlastungsräume identifizieren
  • Handlungsdruck: Hoch
  • Ergebnis: Klimaanalyse mit priorisierten Anpassungsmaßnahmen
  • Beteiligte: Kommune, Stadtplanung, Umwelt, Gesundheit, Grünflächenmanagement und weitere lokale Akteure

Drei Wege zur Umsetzung

1. Einstieg: Hitze-Hotspots sichtbar machen

Temperatur-, Versiegelungs- und Vegetationsinformationen werden zu einem ersten räumlichen Lagebild verbunden.

Mögliche Ergebnisse: Oberflächentemperaturen, besonders belastete Quartiere und erste Kühlungsbereiche.

2. Standard: Stadtklima systematisch bewerten

Gebäude, Verschattung, Grünflächen und Kaltluftversorgung werden gemeinsam betrachtet.

Mögliche Ergebnisse: Belastungs- und Ausgleichsräume sowie priorisierte Bereiche für Begrünung, Entsiegelung und Verschattung.

3. Integriert: Maßnahmen und Szenarien vergleichen

Die Wirkung geplanter Bebauung, zusätzlicher Vegetation oder entsiegelter Flächen wird simuliert.

Mögliche Ergebnisse: Mikroklimaszenarien und eine belastbare Grundlage für Planung und Klimaanpassung.


In fünf Schritten zur Umsetzung

  1. Schutzziele und besonders betroffene Gruppen bestimmen
  2. Vorhandene Klimaanalysen und Maßnahmen erfassen
  3. Benötigte Datenarten bestimmen
  4. Hitze-Hotspots und Entlastungsräume bewerten
  5. Begrünungs-, Entsiegelungs- und Schutzmaßnahmen priorisieren

Beispiel aus der Praxis: Bad Alexandersbad

Welche Kaltluftbahnen müssen gesichert werden, bevor sie durch neue Bebauung eingeschränkt werden?

Die räumliche Analyse zeigt blockierte und freizuhaltende Kaltluftbahnen sowie Gebäude in belasteten Bereichen. Dadurch können Frischluftschneisen frühzeitig in der kommunalen Planung berücksichtigt werden.

Beispiele aus dem Landkreis Wunsiedel ansehen →


Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Benötigt werden insbesondere:

  • Luft- und Oberflächentemperaturen
  • Gebäude und Verschattung
  • Vegetation, Baumkronen und Grünflächen
  • Versiegelung und Landbedeckung
  • Gelände und Kaltluftbahnen
  • Bevölkerungs- und sensible Einrichtungsdaten

Die konkreten Datensätze, Dienste, Datenhalter und Zugangswege finden Sie im Datenkatalog.


Nächste Schritte

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