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Luftqualität und Umweltmonitoring

Belastungen erkennen. Entwicklungen beobachten. Gesundheit schützen.

Luftschadstoffe und weitere Umweltbelastungen wirken sich auf Gesundheit, Aufenthaltsqualität und kommunale Planung aus. Die Verbindung amtlicher Messdaten mit räumlichen Informationen und ergänzender Sensorik hilft, Belastungsschwerpunkte zu erkennen und Entwicklungen nachvollziehbar zu beobachten.

Auf einen Blick

  • Ziel: Luftqualität und Umweltbelastungen räumlich und zeitlich sichtbar machen
  • Handlungsdruck: Mittel
  • Ergebnis: Umweltbezogenes Lagebild mit Belastungsschwerpunkten und zeitlichen Entwicklungen
  • Beteiligte: Umweltamt, Gesundheitsamt, Verkehrsplanung, Stadtentwicklung, Schulen und weitere lokale Akteure

Drei Wege zur Umsetzung

1. Einstieg: Vorhandene Messdaten sichtbar machen

Amtliche Luftmessdaten und frei verfügbare Umweltdaten werden für das kommunale Gebiet zusammengeführt und verständlich dargestellt.

Mögliche Ergebnisse: Messnetzkarte, Zeitreihen und ein erster Überblick über relevante Belastungen.

2. Standard: Belastungsschwerpunkte untersuchen

Messwerte werden mit Verkehr, Bebauung, Landnutzung und sensiblen Einrichtungen räumlich in Beziehung gesetzt.

Mögliche Ergebnisse: Hotspot-Analyse, Vergleich unterschiedlicher Standorte und belastbare Hinweise für Planung und Vorsorge.

3. Integriert: Entwicklungen kontinuierlich beobachten

Amtliche Daten, Copernicus-Dienste und ergänzende kommunale Sensorik werden in einem fortschreibbaren Umweltmonitoring verbunden.

Mögliche Ergebnisse: Laufendes Dashboard, automatisierte Hinweise und eine verbesserte Grundlage für Umwelt- und Verkehrsentscheidungen.


In fünf Schritten zur Umsetzung

  1. Fragestellung, Schadstoffe und räumlichen Bezug festlegen
  2. Vorhandene Messnetze und Datenangebote erfassen
  3. Ergänzende Standorte und Sensorik fachlich prüfen
  4. Messwerte, Umfeld und zeitliche Entwicklungen auswerten
  5. Maßnahmen ableiten und Monitoring dauerhaft organisieren

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Benötigt werden insbesondere:

  • Luftmessdaten des Umweltbundesamtes und der Landesmessnetze
  • Copernicus Atmosphere Monitoring Service (CAMS)
  • Standorte und Eigenschaften der Messstationen
  • Verkehrs-, Bebauungs- und Landnutzungsinformationen
  • Standorte sensibler Einrichtungen wie Schulen und Pflegeeinrichtungen
  • bei Bedarf qualitätsgesicherte ergänzende Sensorik

Messwerte müssen fachlich eingeordnet werden. Insbesondere bei kostengünstiger Sensorik sind Standort, Kalibrierung und Vergleichbarkeit zu berücksichtigen.


Nächste Schritte

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