Sozialmonitoring, Demografie und Daseinsvorsorge
Entwicklungen verstehen. Bedarfe erkennen. Angebote vorausschauend planen.
Bevölkerungsentwicklung und soziale Strukturen beeinflussen den Bedarf an Kitas, Schulen, Pflege, Wohnen, Mobilität und weiteren Angeboten. Ein kommunales Sozialmonitoring verbindet diese Informationen räumlich und zeitlich und unterstützt eine vorausschauende Daseinsvorsorge.
Auf einen Blick
- Ziel: Soziale und demografische Entwicklungen frühzeitig erkennen
- Handlungsdruck: Mittel
- Ergebnis: Sozialräumliches Lagebild mit Bedarfen und Entwicklungsszenarien
- Beteiligte: Sozialplanung, Jugend, Schule, Pflege, Statistik, Stadtentwicklung und weitere lokale Akteure
Drei Wege zur Umsetzung
1. Einstieg: Kennzahlen übersichtlich zusammenführen
Bevölkerungs-, Sozial- und Infrastrukturdaten werden in einem gemeinsamen Lagebild dargestellt.
Mögliche Ergebnisse: Kennzahlenübersicht, Quartiersprofile und erste erkennbare Unterschiede.
2. Standard: Sozialräume und Bedarfe bewerten
Bevölkerungsentwicklung, soziale Indikatoren und vorhandene Angebote werden räumlich miteinander verglichen.
Mögliche Ergebnisse: Sozialraumanalyse und priorisierte Bedarfe für Bildung, Pflege und soziale Infrastruktur.
3. Integriert: Entwicklungen vorausschauend planen
Demografische Trends und Kapazitäten werden in unterschiedlichen Entwicklungsszenarien fortgeschrieben.
Mögliche Ergebnisse: Bedarfsprognosen, Kapazitätsszenarien und eine langfristige Planungsgrundlage.
In fünf Schritten zur Umsetzung
- Planungsfragen, Räume und Zielgruppen festlegen
- Vorhandene Statistiken, Angebote und Planungen erfassen
- Benötigte Datenarten und Datenschutzanforderungen bestimmen
- Entwicklungen, Unterschiede und zukünftige Bedarfe bewerten
- Angebote und Investitionen räumlich priorisieren
Welche Voraussetzungen sind wichtig?
Benötigt werden insbesondere:
- Bevölkerung, Altersstruktur und Wanderung
- Haushalte, Wohnen und soziale Indikatoren
- Kita-, Schul- und Pflegekapazitäten
- Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsinformationen
- Standorte und Erreichbarkeit sozialer Infrastruktur
- kommunale Planungs- und Prognosedaten
Personenbezogene Informationen dürfen nur in zulässiger und ausreichend aggregierter Form verwendet werden. Die konkreten Datensätze, Datenhalter und Zugangswege finden Sie im Datenkatalog.
